Neuraltherapie
In der Neuraltherapie werden Lokalanästhetika zu therapeutischen Zwecken injiziert. Allerdings wirkt es weniger pharmakologisch auf das Gewebe, sondern vielmehr auf lokalen, bzw. übergeordneten Regelkreise. Die Brüder Ferdinand und Walter Hunecke bauten die Technik zu einer eigenständigen Therapiemethode aus. Sie ist primär eine Regulations- und Umstimmungstherapie und damit besonders geeignet für die Behandlung funktioneller Störungen. Es werden nicht nur Schmerzen, Störfelder oder Missempfindungen ausgeschaltet, sondern es ist möglich die Leitfähigkeit von Nervenbahnen wiederherzustellen, die durch Verletzungen, Infektionen, Vergiftungen oder anderes geschädigt wurden. Gründliche Fallaufnahme und Befunderhebung sind Vorraussetzung vor jeder und während jeder Therapie. Hier sind vom Heilpraktiker absolute Kontraindikationen zu beachten. Indikationen sind:

- Fast alle akuten Schmerz- und Entzündungszustände.
- Chronische Erkrankungen bei Verdacht eines Störfeldes
- Tumorleiden (Schmerzen)
- Funktionell-vegetative Störungen u.a.
Quellenangabe:
Naturheilpraxis Heute von E. Bierbach, 1.Auflage  Januar 2000 Urban & Fischer Verlag München,
ISBN 3-437-55246-5
Handbuch Naturheilpraxis e. Bierbach und M. Herzog 1.Aulage 2005 Elsevier GmBH München
ISBN -13 : 978-3-437-56520-5