Die Eigenbluttherapie
Das Konzept wurde von dem Berliner Chirurgen Bier theoretisch begründet, er stellte fest dass eine schnellere Heilung erfolgt, wenn sich um die Bruchstelle ein Hämatom gebildet hat. Er begründete seine Reiztherapie damit dass eine lokale Entzündung geschaffen wird und damit die körpereigene Abwehr gesteigert wird.
Sie fördert die Immunstimulierung und die Stoffwechselaktivierung. Es geht hiervon ein Reiz auf das gesamte Immunsystem aus, der auch das vegetative Nervensystem erfasst. Bei der Eigenbluttherapie kommen spezifische und unspezifische Abwehrmaßnahmen des Körpers zum Tragen.
Grundsätzlich sind nur geringe Mengen Blut notwendig, denn es gilt der Vorsatz kleine Reize entfachen die Lebenskraft, mittlere Reize fördern, aber starke Reize heben sie auf.
Die Eigenbluttherapie kann bei akuten und chronischen degenerativen Prozessen (z.B. rheumatische Erkrankungen), zur Immunstimulation, zur Unterstützung der Genesung, bei Allergien, Hauterkrankungen usw. eingesetzt werden. Entsprechend aller Reiztherapien sind Nebenwirkungen wie z.B. lokale Rötung, Übererwärmung, Temperaturerhöhung, Herdreaktionen, Erstverschlimmerung möglich.
Quellenangabe:
Naturheilpraxis Heute von E. Bierbach, 1.Auflage  Januar 2000 Urban & Fischer Verlag München,
ISBN 3-437-55246-5
Handbuch Naturheilpraxis e. Bierbach und M. Herzog 1.Aulage 2005 Elsevier GmBH München
ISBN -13 : 978-3-437-56520-5